Anonym und geschützt im World Wide Web: drei Tipps für die sichere Suche im Netz

Ein Großteil der Suchmaschinen, Apps und Browser speichern Informationen über die Nutzer und verkaufen häufig die gesammelten Daten für Werbezwecke an Dritte. Für die Nutzer ist das nicht immer gewollt: Schließlich wollen sie Fremden keinen Einblick in ihre Privatsphäre geben. Manchen fehlt dabei das Wissen, wie viel sie im Internet von sich preisgeben und wie sie sich davor schützen können. Dabei gibt es einige Alternativen, mit denen die Nutzer ihre Anonymität im Netzen bewahren können. Wir haben deshalb drei Tipps zusammengestellt, wie ihr im Netz sicher suchen könnt.

  1. Nutzt eine Suchmaschine, die keine Suchanfragen speichert

Viele Nutzer kennen sicher folgendes Phänomen: Eben wurde noch die Seite eines Sportbekleidungsanbieters besucht und schon werden ständig Werbeanzeigen des besagten Anbieters angezeigt. Der Grund hierfür ist ganz simpel: Das Geschäftsmodell einiger Suchmaschinen basiert auf dem Verkauf von Daten. Je mehr Informationen die Nutzer preisgeben, desto passender lassen sich die Suchergebnisse auf diese zuschneiden. Dabei steht für die meisten Suchmaschinenanbieter weniger im Vordergrund, den Nutzern die beste Antwort auf ihre Suchanfrage zu liefern. Vielmehr bietet es Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen zielgerichteter an den Konsumenten zu bringen. Um dem zu entgehen, sollten Nutzer besser eine Suchmaschine nutzen, die die Privatsphäre respektiert und die ohne andauerndes Tracking und fortwährende Nutzung von Cookies auskommt.

  1. Passt die Privatsphäre-Einstellungen im Browser an und nutzt den privaten Modus

Auch Webseiten setzen Cookies, nutzen Daten und verkaufen diese teilweise an Dritte weiter. Davor können sich Nutzer ganz einfach schützen. Es gibt in jedem Browser die so genannte „Tracking Protection“. Wenn diese aktiviert werden, werden keine Suchanfragen oder besuchte Websites gespeichert. Ebenso werden keine Cookies und temporäre Dateien zugelassen. Es lohnt sich also, die Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen und gegebenenfalls das Surfen im privaten Modus zu aktivieren. 

  1. Apps & Co: Überprüft und löscht Einstellungen, die nicht genutzt werden

Na klar, Apps erleichtern uns den Alltag. Ob wir den Weg von A nach B suchen oder uns Anregungen zum Kochen holen möchten – ein Leben ohne digitale Unterstützung ist für viele längst undenkbar geworden. Allerdings ist die Währung, mit der wir die vermeintliche Bequemlichkeit in den meisten Fällen bezahlen, mehr als kostbar: Privatsphäre. Wer wissen möchte, welche Informationen ohne das Wissen des Nutzers übertragen werden, sollte in die Einstellungen der jeweiligen App schauen. Hier lautet die wichtigste Frage: Wie geht der jeweilige Dienst mit meiner Privatsphäre um? Sammeln, speichern, weitergeben – der Umgang mit den privaten Daten sollte so transparent wie möglich sein. Im Zweifel sollten Nutzer einzelne Dienste lieber meiden. Ein Tipp von uns ist daher: regelmäßig