Warum wir uns online so verhalten, wie wir es privat nie tun würden – Qwant stellt neuen Werbespot für Deutschland vor

Stellen Sie sich vor, jemand begegnet Ihnen im Wald. Sie wissen nichts über diese Person, aber sie weiß (fast) alles über Sie: Wie alt Sie sind, wie Ihre Freundin heißt, dass Sie sich für Fahrräder einer bestimmten Marke interessieren und mit wem Sie beim Online-Dating geflirtet haben. Was im neuen TV-Spot von Qwant nach einem gruseligen Schreckensszenario aussieht, ist in der digitalen Welt schon längst Realität: Kaum ein Nutzer weiß, wie detailliert Webseiten, Suchmaschinen und andere Online-Dienste persönliche Daten sammeln, speichern und sogar ohne zu fragen an Dritte weitergeben. Fast alle Nutzer werden überwacht oder lassen sich freiwillig überwachen – zum Beispiel bei jeder Suche im Netz.

Warum erlauben Sie Online-Diensten etwas, das Sie im Privatleben nie akzeptieren würden?

Laut der GfK-Studie „Datenschutz im Internet“4 im Auftrag von Qwant wollen 82 Prozent aller Internetnutzer die Kontrolle über ihre Daten behalten. 70 Prozent der Nutzer möchten im Internet überhaupt keine Daten preisgeben. Bei der Suchmaschine, also jenem Online-Dienst, dem wir selbst privateste Anfragen anvertrauen, zeigt sich ein ähnliches Bild: Drei von vier Nutzern würden eine andere Suchmaschine nutzen, wenn diese ihre Privatsphäre besser schützt.

Der Wunsch nach mehr Privatsphäre im Internet ist also bei vielen Menschen stark ausgeprägt, wie diese Infografik zeigt:

Umso erschreckender also, wenn die Realität eine andere ist. Dem Radfahrer im Werbespot von Qwant geht es da wie den meisten Nutzern: Wird die Privatsphäre nicht mehr geschützt, ist es ihm unangenehm – er flieht mit seinem Fahrrad, um dieser Situation zu entkommen.

Flucht ist keine Lösung – sondern Prävention. Und die ist gar nicht so schwer.

Eigentlich muss es gar nicht so weit kommen – weder offline noch online – meint Nico Bödeker, Country Head von Qwant in Deutschland: „Wir Nutzer haben selber sehr viele Möglichkeiten, um unsere Privatsphäre besser zu schützen. Wer nicht will, dass seine Daten gespeichert, verarbeitet und weitergereicht werden, kann das schon mit wenigen Handgriffen verhindern.“

Damit Internetnutzer nicht in die Situation wie der Fahrradfahrer im Spot kommen, hat Qwant ein paar Tipps zusammengestellt, wie jeder die Sicherheit seiner Daten gewährleisten kann.

So schützen Sie Ihre Privatsphäre im Handumdrehen

  • Die Suchmaschine: Jeder sollte eine Suchmaschine nutzen, die seine Privatsphäre respektiert und die ohne andauerndes Tracking und fortwährende Nutzung von Cookies auskommt. Wie wir bei Qwant das sehen, können Sie hier nachlesen.
  • Der Browser: Nutzen Sie je nach Situation auch den privaten Modus und überprüfen Sie die Privatsphäre-Einstellungen Ihres Browsers. Eine optimierte Version des Browsers Firefox mit Qwant finden Sie hier.
  • Die Auswahl der Dienste: Von Apps bis zu Software auf dem Rechner: Hier lautet die wichtigste Frage, wie geht der jeweilige Dienst mit meiner Privatsphäre um? Sammeln, Speichern, Weitergabe – der Umgang mit Ihren privaten Daten sollte so transparent wie möglich sein. Im Zweifel einzelne Dienste lieber meiden.
  • Die E-Mails: Eine sichere E-Mail-Verschlüsselung wird von immer mehr E-Mail-Providern angeboten. Auch hier sollten die Anbieter auf Trackingtools verzichten und Ihre persönlichen Daten weder speichern noch an Dritte weitergeben. Eine sichere E-Mail-Adresse gibt es zum Beispiel bei ox.io inklusive Online-Datenspeicher made in Germany.

4 = GfK eBUS, „Datenschutz im Internet“, Juni/Juli 2017, n=500 Männer und Frauen ab 14 Jahre